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Der
Ngorongorokrater wurde von Henry Fosbrooke als das achte Weltwunder bezeichnet
und Professor Bernard Grzimek (er und sein Sohn Michael sind am Kraterrand
bestattet) bezeichnete den Krater als ein Wunder auf Erden. Wie immer
jemand den Krater beschreiben möchte, er bleibt ein Naturereignis.
Der Ngorongorokrater liegt im Norden des Landes und ist die Verbindung
zwischen Manyara, Serengeti, dem Natronsee und Olduvai(Fundort der ältesten
menschlichen Spuren).
Die
Besonderheit des Kraters liegt darin, dass hier bis zu 25000 Tiere in
den Hauptwanderzeiten in einem relativ kleinen Gebiet zusammen kommen.
Das Ngorongoroschutzgebiet beträgt im Ganzen 8292 qkm und liegt auf
einer Höhe von 1020 – 3587m. Es beherbergt offenes Grasland,
den höher gelegenen Regenwald und Buschland. 1930 wurden die ersten
Steine für einen Nationalpark gelegt, die aber immer wieder verschoben
wurden und erst 1970 eine feste Form annahmen, die sich bis heute gehalten
hat.
Die Landschaft ist ein Resultat aus enormen Erdbewegungen und Vulkanaktivitäten.
Bis vor ca. zweieinhalb Millionen Jahren stand hier ein riesiger Vulkan.
Seine Hauptader verschloss, und mit der Zeit fiel er in sich zusammen.
Die grösste Caldera der Welt entstand. 19.2 km im Durchmesser, 610m
tief und dem Magadisee in seiner Mitte bietet er ein beeindruckendes Landschaftsbild
und auch die Grundlage für Tier und Pflanzenwelt.
Das Leben im Krater ist von den zwei Regenzeiten abhängig (die kurze
Regenzeit im November und Dezember und die lange Regenzeit von März
bis Mai).
Mit dem Beginn der Trockenzeit ändern sich auch die Temperaturen
und es kann nachts sehr kalt werden. Juni und Juli sind die kältesten
Monate, aber auch die mit der klarsten Luft und Sie sollten sich einen
Pulli einpacken.
In diesem Mini-Ökosystem haben viele Tiere eine Nische gesucht und
auch gefunden.
Elefanten, Büffel, Nashörner, Gnus, Löwen sowie alle Tiere,
die zu einer Afrikalandschaft gehören sind hier anzutreffen und sehr
einfach zu beobachten.
Giraffen gibt es hier leider keine, da ihnen der Abstieg in den Krater
zu riskant ist.
Die Safaris beginnen meist am Morgen, wenn der Fahrer und Führer
Sie in den Krater begleitet. Es ist nicht gestattet, das Fahrzeug an nicht
gekennzeichneten Orten zu verlassen und man muss auf den vorgegebenen
Routen bleiben. Picknicks und Pausen werden natürlich eingeplant,
damit Ihnen nicht die Lust an der Safari vergeht.
Falls Sie mit Kindern reisen, besteht natürlich die Möglichkeit,
eine Halbtagssafari zu unternehmen. Meistens sind die Kinder mehr als
interessiert, aber nach einigen Stunden im Wagen möchten sie sich
auch mal wieder frei bewegen.
Besuchszeit:
Der
Ngorongorokrater kann eigentlich das ganze Jahr über besucht werden,
da sich viele seiner Bewohner dauerhaft hier aufhalten. Zwischen Dezember
und Mai ist die Anzahl der Tiere meist wesentlich grösser, da in
dieser Zeit die grosse Migration (die Wanderung der grasenden Tiere) hier
vorbei zieht.
Vögel:
Die
Hauptatraktion sind hier die Flamingos, doch werden auch hier 550 verschiedene
Arten gezählt. Der Sekretair, die verschiedenen Störche, Papageie
und Adler gehören zu der Vielfalt im Ngorongorokrater.
Wildbestand:
Im
Ngorongorokrater leben einige der in Tansania vorkommenden Nashörner
neben Gnus, Zebras, Büffel, Elefanten, Hyänen, Leoparden, Schakale
und Löwen. Während der grossen Wanderung der Gnus und Zebras,
vervielfacht sich der Bestand enorm und bringt auch dementsprechend viele
Jäger mit sich.
Für
ausführliche Informationen zum Park empfehlen wir die Website der Ngorongoro
Conservation Area Authority. (NCAA)
www.ngorongoro-crater-africa.org
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