Ngorongoro - Krater
Aussicht vom Kraterrand-Ngorongoro-Tansania
Auch im Magadisee-Ngorongorokrater-Tansania versammeln sich tausende von Flamingos
Zebras trinken aus einem der Wasserlöcher im Ngorongorokrater-Tansania
Selten sieht man Nilpferde am Tage die das kühle Nass verlassen. Ngorongoro-Tansania

Der Ngorongorokrater wurde von Henry Fosbrooke als das achte Weltwunder bezeichnet und Professor Bernard Grzimek (er und sein Sohn Michael sind am Kraterrand bestattet) bezeichnete den Krater als ein Wunder auf Erden. Wie immer jemand den Krater beschreiben möchte, er bleibt ein Naturereignis. Der Ngorongorokrater liegt im Norden des Landes und ist die Verbindung zwischen Manyara, Serengeti, dem Natronsee und Olduvai(Fundort der ältesten menschlichen Spuren).

Die Afrikanischen Akatien wachsen auch hier im Ngorongoro-Tansania sehr gross und bieten ein gutes schattiges Plätzchen
Die Elefanten im Ngorongoro-Tansania sind meistens sehr gut zu beobachten, da sie sich in dem Krater nicht verstecken können

Die Besonderheit des Kraters liegt darin, dass hier bis zu 25000 Tiere in den Hauptwanderzeiten in einem relativ kleinen Gebiet zusammen kommen.
Das Ngorongoroschutzgebiet beträgt im Ganzen 8292 qkm und liegt auf einer Höhe von 1020 – 3587m. Es beherbergt offenes Grasland, den höher gelegenen Regenwald und Buschland. 1930 wurden die ersten Steine für einen Nationalpark gelegt, die aber immer wieder verschoben wurden und erst 1970 eine feste Form annahmen, die sich bis heute gehalten hat.
Die Landschaft ist ein Resultat aus enormen Erdbewegungen und Vulkanaktivitäten.
Bis vor ca. zweieinhalb Millionen Jahren stand hier ein riesiger Vulkan. Seine Hauptader verschloss, und mit der Zeit fiel er in sich zusammen. Die grösste Caldera der Welt entstand. 19.2 km im Durchmesser, 610m tief und dem Magadisee in seiner Mitte bietet er ein beeindruckendes Landschaftsbild und auch die Grundlage für Tier und Pflanzenwelt.

Sonnenaufgang im Ngorongorokrater-Tansania. Nur für Frühaufsteher
Büffel sind meistens in einer Herde versammelt, aber manchmal ziehen sie auch alleine herum. Ngorongoro-Tansania
Während es im Ngorongorokrater-Tansania trocken erscheint sind die Hänge des Kraters mit Urwald bewachsen

Das Leben im Krater ist von den zwei Regenzeiten abhängig (die kurze Regenzeit im November und Dezember und die lange Regenzeit von März bis Mai).
Mit dem Beginn der Trockenzeit ändern sich auch die Temperaturen und es kann nachts sehr kalt werden. Juni und Juli sind die kältesten Monate, aber auch die mit der klarsten Luft und Sie sollten sich einen Pulli einpacken.
In diesem Mini-Ökosystem haben viele Tiere eine Nische gesucht und auch gefunden.
Elefanten, Büffel, Nashörner, Gnus, Löwen sowie alle Tiere, die zu einer Afrikalandschaft gehören sind hier anzutreffen und sehr einfach zu beobachten.
Giraffen gibt es hier leider keine, da ihnen der Abstieg in den Krater zu riskant ist.
Die Safaris beginnen meist am Morgen, wenn der Fahrer und Führer Sie in den Krater begleitet. Es ist nicht gestattet, das Fahrzeug an nicht gekennzeichneten Orten zu verlassen und man muss auf den vorgegebenen Routen bleiben. Picknicks und Pausen werden natürlich eingeplant, damit Ihnen nicht die Lust an der Safari vergeht.
Falls Sie mit Kindern reisen, besteht natürlich die Möglichkeit, eine Halbtagssafari zu unternehmen. Meistens sind die Kinder mehr als interessiert, aber nach einigen Stunden im Wagen möchten sie sich auch mal wieder frei bewegen.

Besuchszeit:

Der Ngorongorokrater kann eigentlich das ganze Jahr über besucht werden, da sich viele seiner Bewohner dauerhaft hier aufhalten. Zwischen Dezember und Mai ist die Anzahl der Tiere meist wesentlich grösser, da in dieser Zeit die grosse Migration (die Wanderung der grasenden Tiere) hier vorbei zieht.

Vögel:

Die Hauptatraktion sind hier die Flamingos, doch werden auch hier 550 verschiedene Arten gezählt. Der Sekretair, die verschiedenen Störche, Papageie und Adler gehören zu der Vielfalt im Ngorongorokrater.

Wildbestand:

Im Ngorongorokrater leben einige der in Tansania vorkommenden Nashörner neben Gnus, Zebras, Büffel, Elefanten, Hyänen, Leoparden, Schakale und Löwen. Während der grossen Wanderung der Gnus und Zebras, vervielfacht sich der Bestand enorm und bringt auch dementsprechend viele Jäger mit sich.

Für ausführliche Informationen zum Park empfehlen wir die Website der Ngorongoro Conservation Area Authority. (NCAA)

www.ngorongoro-crater-africa.org