Der Name stammt von dem Maasaiwort Manyara, welches die Pflanze Euphorbia tirucalli beschreibt. Diese Pflanze wird zur Einzäunung ihrer Herden verwendet damit die Raubtiere, in der Nacht, keine Rinder oder Ziegen reissen können. Der Manyarapark umfasst eine Fläche von 330 Quadratkilometer, von dehnen in etwa 200 Quadratkilometer Seeanteil sind. Dieser See hat keinen Auslass und wird von den Hängen des Ngorongorohochlands gespeist. Er wurde 1960 zum Nationalpark erklärt und grenzt an das Hochland des grossen Rifft Valley. Der Manyarapark ist ein schmales Band dass sich zwischen dem See und der Berglandschaft befindet. Das Grosse Rifft Valley ist ein Teil des Afrikanischen Grabens, ( ca. 8000 Kilometer lang )der sich von der Türkei bis nach Mosambik erstreckt. Selbst vom Mond kann man diesen Graben spielend ausmachen. Am südlichem Ende des Manyarapark befinden sich schwefelhaltige Quellen, die den Namen Majimoto (heisse Wasser) tragen. Entlang des Berges befinden sich Wälder die dann durch Grassland, Sümpfe und anschliessend durch den See selbst abgelöst werden. Der Park ist im Besonderen bekannt weil es nur hier Löwen gibt die auf Bäume klettern.
Beim Betreten des Parks gelangen Sie zuerst in einen Wald, der sich vom Grundwasser dieses Gebietes ernährt und vielen Vögeln und Affen, wie z.b. der Meerkatze und dem Blauäffchen, einen passenden Lebensraum bietet. Anschliessend geht die Safari am Seeufer weiter und die Landschaft zeigt Ihnen die Schönheit der Ebene rund um den See. Termitenhügel wachsen hier zu einer enormen Grösse, an die Sie um einiges überragen können. Diese kleinen Insekten sind begabte Architekten. Sie bilden ein verzweigtes Netz aus Schächten und Schloten, die es ihnen ermöglicht, auch die Temperaturschwankungen die Aussen stattfinden, im Inneren genaustens zu kontrollieren.
Besuchszeit: In der Trockenzeit, von Juli bis Oktober, sind hier die meisten grossen Tiere zu beobachten. Für die Vogelfreunde eignen sich die Monate von November bis Juni am besten. Vögel: Ähnlich wie im Tarangire oder im Arushapark sind hier mehr als 400 Vogelarten gelistet. Die Variation reicht von den Flamingos über Reiher, Adler, Enten und Kormoranen.
Wildbestand: Abgesehen von den Baumlöwen bietet der Manyarapark noch Leoparden,Elefanten, Giraffen, Zebras, Nilpferde, Gnus, Strausse, Affen und viele andere Wildtiere. |